Flüge im Nahen Osten ausgesetzt: Airlines organisieren Rückhol- und Hilfsflüge
Die aktuellen geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Mehrere Airlines haben ihre Flugpläne in der Region stark eingeschränkt oder vollständig ausgesetzt. Gleichzeitig organisieren Regierungen und Fluggesellschaften Sonderflüge, um gestrandete Passagiere und Staatsbürger sicher nach Europa zurückzubringen.
Die deutsche Bundesregierung hat beispielsweise die Lufthansa damit beauftragt, deutsche Staatsbürger aus der Region zurück nach Deutschland zu bringen.
Reguläre Flüge in die Region vorübergehend gestrichen
Parallel zu diesen Evakuierungsmaßnahmen hat die Lufthansa Group ihre regulären Flüge in mehrere Länder der Region vorübergehend eingestellt. Der Luftraum über den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und angrenzenden Gebieten wird derzeit bis mindestens zum 6. März nicht genutzt.
Darüber hinaus wurden Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil, Dammam und Teheran laut Airline bis mindestens zum 8. März gestrichen.
Auch andere Fluggesellschaften reagieren auf die Situation. Qatar Airways teilte mit, dass der reguläre Flugplan derzeit ausgesetzt wurde, da der Luftraum über Katar aufgrund der aktuellen militärischen Spannungen geschlossen ist.
Hilfsflüge von Doha, Riad und Maskat nach Europa
Trotz der Einschränkungen versucht Qatar Airways, eine begrenzte Anzahl sogenannter Hilfsflüge zu organisieren, um gestrandeten Passagieren die Weiterreise zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem Verbindungen von Riad nach Frankfurt und von Maskat nach Berlin.
Diese Flüge sollen insbesondere Reisenden helfen, die aufgrund der aktuellen Situation nicht weiterreisen konnten. Die Airline bittet Passagiere ausdrücklich, nur mit bestätigter Buchung zum Flughafen zu kommen.
Auch die Regierung von Oman erklärte, dass sie mit internationalen Fluggesellschaften zusammenarbeitet, um Rückführungen und alternative Transportmöglichkeiten zu ermöglichen.