Lufthansa setzt Airbus A340 auch 2026 weiter ein Ersatzteile gesichert

 

Was passiert ist

Lufthansa wird ihre Airbus A340-Flotte auch im Jahr 2026 weiterhin einsetzen, obwohl die Flugzeuge bereits zu den ältesten in der Flotte gehören. Aufgrund von Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen und dem Verkauf zweier Boeing 747-8 an die US Air Force, sind die Vierstrahler weiterhin notwendig.

Für Reisende bedeutet das, dass sie auch in Zukunft mit den bewährten, aber älteren A340-Modellen unterwegs sein können – was Auswirkungen auf den Flugbetrieb und mögliche Verspätungen haben kann.

Wichtigste Fakten im Überblick

  • Lufthansa betreibt 2026 noch Airbus A340-600 und A340-300, wenn auch in reduzierter Anzahl.
  • Die A340-600 Teilflotte wird von sechs auf drei Flugzeuge verkleinert.
  • Bei den A340-300 werden vier Flugzeuge weniger eingesetzt als bisher.
  • Weltweit sind Ersatzteile für die A340-600 knapp, Lufthansa hat jedoch viele wichtige Teile, wie Bremsen, auf Lager gelegt.
  • Der Verkauf von zwei Boeing 747-8 an die US Air Force führt zu zusätzlichem Bedarf an A340-Flügen.
  • Bis Ende des Jahrzehnts plant Lufthansa, viele ältere Flugzeuge durch neue Modelle wie Boeing 777-9 und Airbus A350-1000 zu ersetzen.

Auswirkungen für Reisende

Der Weiterbetrieb der älteren Airbus A340-Modelle kann für Passagiere einige praktische Folgen haben. Ältere Flugzeuge sind oft wartungsintensiver, was zu Verzögerungen führen kann. Zudem kann es durch die reduzierte Flottengröße zu Kapazitätsengpässen kommen, die Umbuchungen oder längere Wartezeiten am Flughafen nach sich ziehen können.

Wer mit Lufthansa fliegt, sollte daher auf mögliche Änderungen im Flugplan achten und ausreichend Zeit für Anschlussflüge einplanen.

Wann besteht Anspruch auf Entschaedigung?

Nach der EU-Verordnung 261/2004 haben Fluggäste Anspruch auf Entschädigung, wenn ihr Flug mehr als drei Stunden verspätet ist oder annulliert wird. Allerdings gilt dies nicht uneingeschränkt: Außergewöhnliche Umstände, wie technische Probleme, die durch Ersatzteilknappheit verursacht werden, können den Anspruch einschränken.

Es lohnt sich dennoch, die eigenen Rechte zu kennen und im Zweifel eine Prüfung der Entschädigungsmöglichkeiten vorzunehmen.

Was sollten Betroffene jetzt tun?

  1. Flugnummer und Flugdetails prüfen: Notieren Sie sich alle relevanten Informationen zu Ihrem Flug.
  2. Nachweise sichern: Bewahren Sie Bordkarten, Buchungsbestätigungen und eventuelle Benachrichtigungen der Airline auf.
  3. Rechte kennen: Informieren Sie sich über Ihre Ansprüche bei Verspätungen und Annullierungen.
  4. Airline kontaktieren: Wenden Sie sich direkt an Lufthansa, um Informationen und Unterstützung zu erhalten.
  5. Hilfe bei der Anspruchspruefung nutzen: Online-Dienste wie Aviclaim können bei der Prüfung und Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen unterstützen.

Weitere Informationen zu Ihren Rechten bei Flugverspätungen finden Sie auf Aviclaim.de.