Schweizer Rettungsflieger im Dauereinsatz nach Brand in Crans-Montana

Tragischer Brand in Crans-Montana fordert zahlreiche Opfer

In der Silvesternacht kam es im Schweizer Skiort Crans-Montana zu einem verheerenden Brand in einer Bar. Dutzende Menschen starben, viele weitere wurden schwer verletzt. Für Reisende und Besucher der Region bedeutet das erhöhte Vorsicht und mögliche Einschränkungen.

Was ist passiert?

  • In der Bar "Le Constellation" brach gegen 01:30 Uhr ein Brand aus, dem Explosionen vorausgingen.
  • Dutzende Menschen kamen ums Leben, rund 100 wurden schwer verletzt.
  • Die Bar war zum Zeitpunkt des Unglücks mit über 100 Feiernden bei einer Silvesterparty gut besucht.
  • Die Schweizer Rettungsflugwacht (Rega, Air Glacier, Air Zermatt) koordinierte einen Großeinsatz mit Hubschraubern aus allen Landesteilen.
  • Italien unterstützte mit Spezialisten und medizinischem Personal aus dem Aostatal.
  • Über Crans-Montana wurde ein Überflugverbot verhängt, um die Rettungsarbeiten zu erleichtern.

Auswirkungen für Reisende

Der Brand und die umfangreichen Rettungseinsätze können zu erheblichen Einschränkungen führen. Reisende sollten mit Verzögerungen und möglichen Straßensperrungen rund um Crans-Montana rechnen. Auch Flug- und Hubschraubertransporte in der Region sind vorübergehend eingeschränkt. Wer in der Nähe unterwegs ist, sollte aktuelle Informationen beachten und gegebenenfalls alternative Routen wählen.

Wann besteht Anspruch auf Entschaedigung?

Bei Flugverspaetungen oder Annullierungen aufgrund solcher Ereignisse greift die EU-Verordnung 261/2004. Grundsaetzlich haben Passagiere Anspruch auf Entschaedigung, wenn ihr Flug mehr als drei Stunden verspätet ist oder gestrichen wird. Allerdings koennen Ausnahmen gelten, wenn aussergewoehnliche Umstaende vorliegen, wie etwa Notfaelle oder Sicherheitsrisiken, die ausserhalb der Kontrolle der Airline liegen.

Was sollten Betroffene jetzt tun?

  1. Flugnummer und Reisedaten genau pruefen, um den betroffenen Flug zu identifizieren.
  2. Alle Belege und Nachweise sammeln, etwa Bordkarten, Buchungsbestaetigungen und Mitteilungen der Airline.
  3. Die eigenen Rechte kennen und sich informieren, zum Beispiel ueber die EU-Verordnung 261/2004.
  4. Die Airline kontaktieren, um Informationen zu Umbuchungen oder Entschaedigungen zu erhalten.
  5. Optional: Professionelle Hilfe bei der Anspruchspruefung nutzen, etwa ueber aviclaim.de.

Die Ereignisse in Crans-Montana zeigen, wie schnell sich Situationen in beliebten Reisezielen aendern koennen. Reisende sollten stets vorbereitet sein und ihre Rechte kennen.

Weitere Informationen und Hilfe bei Flugverspaetungen finden Sie auf aviclaim.de.