Winterwetter sorgt für Verspätungen am Flughafen Frankfurt
Am Frankfurter Flughafen kam es am Montagabend aufgrund starken Schneefalls zu erheblichen Verzögerungen im Flugbetrieb. Die umfangreichen Enteisungsmaßnahmen führten dazu, dass zahlreiche Starts und Landungen erst spät am Abend stattfanden – teilweise bis kurz vor Mitternacht. Für Reisende bedeutet das längere Wartezeiten und mögliche Anschlussprobleme.
Winterwetter sorgt für Verspätungen
- 23 Starts und Landungen erfolgten teils deutlich nach Beginn des Nachtflugverbots.
- 22 Starts wurden nach 23 Uhr mit Sondergenehmigung durchgeführt, letzter Start um 23:49 Uhr nach Oslo.
- Eine verspätete Landung erfolgte um 23:23 Uhr nach mehreren Warteschleifen.
- Zwei anfliegende Maschinen mussten nach Stuttgart ausweichen.
Auswirkungen für Reisende
Die Verzögerungen durch die Enteisung und das schlechte Wetter führten zu längeren Wartezeiten am Flughafen. Reisende mussten mit Verspätungen rechnen, was insbesondere bei Anschlussflügen zu Problemen führen kann. Zudem kam es zu Flugumleitungen und verspäteten Starts und Landungen, die das übliche Nachtflugfenster überschritten.
Wann besteht Anspruch auf Entschädigung?
Nach der EU-Verordnung 261/2004 haben Passagiere Anspruch auf Entschädigung, wenn ihr Flug mehr als drei Stunden verspätet am Reiseziel ankommt oder annulliert wird. Allerdings gilt dies nicht uneingeschränkt: Wenn Verspätungen durch außergewöhnliche Umstände, wie extreme Wetterbedingungen, verursacht werden, kann die Airline von der Zahlungspflicht befreit werden. Dennoch lohnt es sich, die eigenen Ansprüche zu prüfen.