Flugausfälle im Nahen Osten: Was Passagiere jetzt wissen müssen

 

Die Lage im Nahen Osten ist angespannt und spitzt sich weiter zu. Nach Angriffen auf den Iran haben mehrere Länder, darunter Israel und der Irak, ihre Lufträume für den zivilen Flugverkehr geschlossen. Airlines reagieren entsprechend.

Auswirkungen auf den Flugverkehr

Aufgrund der aktuellen Lage haben viele Fluggesellschaften Verbindungen in die Region vorübergehend ausgesetzt:

  • Lufthansa streicht mehrere Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil und Teheran bis einschließlich 7. März und leitet Passagiere über alternative Routen um.

  • Emirates hat alle Flüge von und nach Dubai temporär eingestellt. Auch Etihad Airways und Qatar Airways setzen Flüge aus Abu Dhabi und Doha aus.

  • Betroffen sind zudem Flüge von und nach den Vereinigten Arabischen Emiraten, insbesondere nach Dubai und Abu Dhabi.

  • Fluggesellschaften wie KLM und weitere europäische Airlines passen ihre Routen entsprechend an.

Kurzfristige Änderungen oder Sperrungen des Luftraums sind jederzeit möglich. Fluggesellschaften können Flüge streichen oder umleiten, längerfristige Flugverbote sind nicht ausgeschlossen. Reisende, die derzeit in Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder angrenzenden Regionen unterwegs sind, sollten sich auf mögliche längere Aufenthalte einstellen.

Ihre Passagierrechte nach EU-Verordnung 261/2004

Auch in Krisensituationen können bestimmte Fluggastrechte bestehen:

  • Kein Anspruch auf Entschädigung besteht bei außergewöhnlichen Umständen wie Krieg, Sicherheitsrisiken oder politischer Instabilität

  • Anspruch auf Betreuungsleistungen besteht weiterhin, wie Verpflegung und Hotelübernachtung 

  • Anspruch auf einen Ersatzflug oder die Erstattung des Ticketpreis

  • Airlines müssen ihre Passagiere über den Flugstatus informieren und alternative Reisemöglichkeiten anbieten

Was Reisende jetzt tun sollten

  1. Flugstatus prüfen: Kontrollieren Sie regelmäßig die aktuellen Informationen auf der Website Ihrer Airline.

  2. Buchungsunterlagen sichern: Bewahren Sie alle Tickets, Bordkarten und Belege auf.

  3. Kontakt zur Airline: Nehmen Sie bei Änderungen Kontakt zur Airline auf.

  4. Rechte prüfen: Nutzen Sie spezialisierte Dienstleister wie AVICLAIM, um zu prüfen, ob Ihnen Entschädigungen oder Ersatzleistungen zustehen.

 

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